Verband für Kindergottesdienste der Ev. Landeskirche in Baden

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Evang.Landeskirche

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Förderverein

 

 

 

 

 

Veranstaltungen und Berichte

1. Abschied und Neubeginn im Vorsitz des Landesverbandes Kindergottesdienst

2. Rückblick Seminar:
Wieder–Neustart im Kindergottesdienst, 26. – 28.04.2011

Abschied und Neubeginn im Vorsitz des Landesverbandes Kindergottesdienst

Seit 1992 war Dr. Martin Treiber Vorsitzender des badischen Landesverbandes für Kindergottesdienst. In diesem besonderen Ehrenamt hat er sich an vielen Stellen, bei unzähligen Veranstaltungen für das Anliegen der Kinder und der Mitarbeitenden im Kindergottesdienst engagiert. FEA Kurse, MitarbeiterInnenUni, Kigolandestreffen, Landesarbeitskreis, Landeskonferenz, Veranstaltungen in den Gemeinden und Bezirken zum Thema Abendmahl mit Kindern – Abendmahl mit der ganzen Gemeinde hat Dr. Martin Treiber genutzt, um seine Erfahrungen, seine besondere Theologie einzubringen und mit den kleinen und großen Menschen ins Gespräch zu kommen. Für dieses großartige Engagement in all den Jahren danken wir Martin Treiber herzlich. Wir werden ihn und seine Erfahrungen vermissen!
Bei der Landeskonferenz der Bezirksbeauftragten Anfang Juli wurde Dr. Martin Treiber in „kleiner Runde“ verabschiedet (s. Bild).


Die offizielle Verabschiedung geschieht dann im Rahmen des Landestreffens am 14. Oktober 2012.
Herzlich begrüßen wir den „neuen“ Vorsitzenden des badischen Kigolandesverbandes, Dr. Frithjof Grabe aus Karlsruhe. Er wurde bei der Landeskonferenz in Rastatt einstimmig gewählt.
Im nachfolgenden Artikel stellt sich Frithjof Grabe vor. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Frithjof Grabe, dass er sich gut in sein neues Amt einfinden kann.

Hinweis: weitere Bilder finden Sie unter "Aktuell - Bilder von der Landeskonferenz"

Liebe Kindergottesdienstmitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Baden,

die Sache Jesu braucht Begeisterte... so heißt ein Lied von Peter Janssens, das sich, obwohl schon bald 40 Jahre alt, noch immer bei unseren Großen im Kindergottesdienst einiger Beliebtheit erfreut.
Wo könnte man leichter solche „Begeisterte für die Sache Jesu“ finden, als in den Mitarbeiterkreisen der Kindergottesdienste.

Ich freue mich daher ganz besonders, auf der letzten Landeskonferenz zum neuen Vorsitzenden des Landesverbandes Kindergottesdienst gewählt worden zu sein.
In dieser neuen Funktion darf ich mich an dieser Stelle vorstellen. Mein Name ist Dr. Frithjof Grabe, als gebürtiger Münchner bin ich inzwischen fest verwurzelt in meiner badischen Wahlheimat Karlsruhe. Dort wirke ich als Geschäftsführer der Kinder-Stadtkirche e.V. dem Verein für Kinder- und Jugenddiakonie an der Evangelischen Stadtkirche.
Ich lebe im Stadtteil Hagsfeld mit meiner Frau und meinen vier Kindern in einem kleinen Haus, mit großem Garten. Meine vier Töchter sind selbst begeisterte Kindergottesdienstbesucher und so darf ich derzeit aus erster Hand miterleben, wie sehr Kinder von ihren Gottesdiensten profitieren und wie viel sie für ihr Leben und ihren Glauben daraus mitnehmen.
Ich selbst mache seit über 20 Jahren Kindergottesdienste in der Stadtkirche Karlsruhe mit sehr unterschiedlichen Konzeptionen. Über all diese Jahre ist mir diese Arbeit immer wichtiger geworden, denn die Kindergottesdienste sind sicherlich ein zentraler Bestandteil für die Zukunftssicherung unserer Kirche.

Seit 1998 bin ich Mitglied im Landesarbeitkreis Kindergottesdienst und durfte hier die Geschicke der badischen Kindergottesdienste begleiten. Nun freue ich mich sehr auf meine neue Aufgabe, bin gespannt auf hoffentlich sehr viele Begegnungen mit den Mitgliedern des Landesverbandes, also Ihnen, und hoffe, die Arbeit des Landesverbandes ein Stück voranbringen zu können.

Es grüßt Sie herzlich

Frithjof Grabe


Rückblick Seminar:
Wieder–Neustart im Kindergottesdienst, 26. – 28.04.2011

„Wie erzähle ich eine biblische Geschichte so, dass ich nicht selbst den Faden verliere und die Kinder Freude daran haben? Was gehört zu einem guten Kindergottesdienst? Wie finden wir neue Kigokinder? Welches sind die Kigo Lieder Hits? Wie können wir im Kigo beten? Wie oft brauchen wir Kigo–Teamsitzungen?“

Mit diesen und vielen anderen Fragen im Gepäck kamen wir zum Kigoseminar nach Bad Herrenalb. Dort wurden wir freundlich empfangen von den Leiterinnen Diakonin Jutta Reick und Pfarrerin Christine Wolf und im Haus der Kirche bestens verköstigt.

In einer bunt gemischten Gruppe konnten wir über Generationsgrenzen hinweg (die Teilnehmenden waren zwischen 14 und 59 Jahren - und es war auch ein Mann dabei) von den unterschiedlichsten Erfahrungen und Temperamenten profitieren. Ich habe den Austausch in den Pausen als ebenso bereichernd empfunden wie das Programm selbst, konnte mich nur schwer entscheiden, ob ich in den Pausen mit anderen erzählen wollte oder mich in die Lektüre der zahlreichen Bücher zum Thema vertiefen wollte… wann findet man schon mal so einen Schatz an Literatur zum Kigo?
„Wie erzähle ich eine biblische Geschichte so, dass ich nicht selbst den Faden verliere und die Kinder Freude daran haben? Was gehört zu einem guten Kindergottesdienst? Wie finden wir neue Kigokinder? Welches sind die Kigo Lieder Hits? Wie können wir im Kigo beten? Wie oft brauchen wir Kigo–Teamsitzungen?“

Mit diesen und vielen anderen Fragen im Gepäck kamen wir zum Kigoseminar nach Bad Herrenalb. Dort wurden wir freundlich empfangen von den Leiterinnen Diakonin Jutta Reick und Pfarrerin Christine Wolf und im Haus der Kirche bestens verköstigt.

In einer bunt gemischten Gruppe konnten wir über Generationsgrenzen hinweg (die Teilnehmenden waren zwischen 14 und 59 Jahren - und es war auch ein Mann dabei) von den unterschiedlichsten Erfahrungen und Temperamenten profitieren. Ich habe den Austausch in den Pausen als ebenso bereichernd empfunden wie das Programm selbst, konnte mich nur schwer entscheiden, ob ich in den Pausen mit anderen erzählen wollte oder mich in die Lektüre der zahlreichen Bücher zum Thema vertiefen wollte… wann findet man schon mal so einen Schatz an Literatur zum Kigo?

In der ersten Hälfte des Seminars stellten uns die beiden Leiterinnen eine Vielfalt von Methoden für die einzelnen Elemente der Kigoliturgie und besonders fürs Erzählen vor. So waren wir bestens ausgerüstet für den zweiten Teil, da hatten wir nämlich die Aufgabe, selbst eine biblische Geschichte auf motivierende Art und Weise zu erzählen.

Allein oder in kleinen Gruppen bereiteten wir uns darauf vor und erzählten uns dann gegenseitig die biblischen Geschichten. Es war wunderbar zu erleben, auf wie viele Weisen man eine Geschichte umsetzen kann. Dabei kam von der Playmobilfigur über die Wandtafel bis hin zur Handpuppe eine ganze Palette an Materialien zum Einsatz, sogar ganze Theaterstücke sind dabei entstanden. Die konstruktiven Rückmeldungen der Gruppe nach den erzählten Geschichten habe ich als sehr achtsam und hilfreich empfunden und auch diese Erfahrung hat sicherlich nicht nur mir eine gewisse Scheu vor dem freien Erzählen im Kigo genommen.

Gestärkt und motiviert gehe ich von dem Seminar nach Hause und freue mich darauf, nach und nach ganz viele der Methoden in unserem Kigo auszuprobieren.

Vielen Dank für eine reiche Kigo–Zeit!


Vera Weisenberger, Heidelberg

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